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„Ah, das ist die Zuflucht die wir suchen wenn die Unwirklichkeit der Welt so schwer auf unseren kleinen Köpfen lastet.“

                     aus Wer hat Angst vor Virginia Woolf von Edward Albee


Nina Schäfer, geboren in Wiesbaden, begann schon im Alter von 9 Jahren mit dem Theaterspielen. Als Kaiserin in „Des Kaisers neue Kleider“ nach dem Märchen von Hans Christian Andersen spielte sie ihre erste Hauptrolle. Das Schauspielen erweiterte sie mit Musik. In einer Showband spielte sie die Trompete und machte Bühnen in ganz Deutschland unsicher; trat sogar auf internationalen Wettbewerben auf. Eine professionelle Ausbildung erhielt sie in diversen Schauspielkursen und Privatunterricht. In der 1. Produktion des Zimmertheaters Mainz, Charlotte Keatley´s "Doch die Mutter spricht, Mädel tu das nicht", spielt sie die Rosie.

Warum machst du Theater?:
"Mir als absoluter Kontrollfreak tut es gut, loslassen zu können und die Kontrolle abzugeben. Ich kann einfach auf Emotionen und Eindrücke reagieren ohne vorher darüber nachzudenken. Es gibt mir eine Freiheit, die ich mir selbst nicht gebe, weil ich versuche alles zu analysieren und zu verstehen. Auf der Bühne hat der Kontrollfreak pause und die Emotionen dürfen fließen. Theater gibt mir Zeit und Luft, die ich mir im Alltag oft nicht lasse. Ich kann mit leerem Kopf auf die Bühne gehen und gehe viel bereicherter von der Bühne. Theater gibt mir Trauer, Freude, Wut, Freiheit, Leere, Frieden, und Zeit manchmal geballt und manchmal nur das was ich brauche."